Staub im Plasma


Staubige Plasmen sind eine spezielle Form von Plasmen. Ein Plasma selbst ist Materie im 4. Aggregatzustand. Materie erreicht diesen Zustand, indem man sie erwärmt und diese dann von fest nach flüssig, gasförmig und schließlich in den Plasmazustand übergeht. Die Sonne, aber auch Schweißgeräte und das leuchtende Gas in Leuchtstoffröhren befinden sich im Plasmazustand. Wenn im Plasma kleine Stücke von fester Materie zu finden sind, entsteht ein staubiges Plasma. Es können interessante Phänomene beobachtet und untersucht werden. Dazu kann eine einfache Web-Cam verwendet werden.

Wasserraketen


In diesem Projekt geht es um Raumfahrt, d.h. um die Funktion eines Raketenantriebes. Mit einfachen Mitteln kann man aus PET-Flaschen Raketen bauen, die bis zu 100 Meter hoch fliegen. Wie funktioniert dies? Genau das ist die Frage, die wir im Projekt beantworten wollen. Wir wollen die Prozesse, die zum Raketenantieb führen, im Detail untersuchen und vermessen. Natürlich gehören dazu auch Raketenstarts. (Foto: Raketenstart während der PPT 2011)

 

 

Roboter

Wer träumt nicht von einem kleinen Helfer, der einem die lästigen Arbeiten abnimmt? So ein Roboter wäre schon sehr praktisch. Doch wie funktioniert eigentlich ein Roboter? Wie kann man einer Maschine beibringen auf die Umwelt zu reagieren? Dies ist die zentrale Frage im Projekt, die ihr mit Hilfe von Lego-Robotern erforschen sollt. Dabei werden euch verschiedene Probleme aus der Messtechnik, der Informatik und der Mathematik begegnen. Wir sind gespannt, was euer Roboter nach drei Tagen alles kann, aber wir sind uns sicher, dass ihr überrascht sein werdet.

Wie funktioniert die Quanten-Welt?

Objekte, die uns im Alltag begegnen, bewegen sich auf streng vorgegebenen Bahnen, die der klassischen Mechanik gehorchen. Zoomt man allerdings, ins Innere von Molekülen und Atomen hinein, versagen die uns vertrauten Naturgesetze. Vor allem die Elektronen zeigen ein völlig überraschendes Verhalten: sie können zum Beispiel Hindernisse überwinden und durch Wände dringen und sich gegenseitig überlagern und auslöschen wie Lichtwellen. In diesem Theorie-Projekt untersucht ihr diese faszinierende und ein wenig mysteriöse Quanten-Welt mit Hilfe von anschaulichen Computer-Experimenten. Ihr lernt einige fundamentale Eigenschaften von Mikroteilchen kennen, die heute experimentell bestens bestätigt sind, die aber auf den ersten Blick unseren alltäglichen Erfahrungen völlig widersprechen.

Spektroskopie der Sonne


Die Sonne ist unsere wichtigste Energiequelle. Sie setzt mit Hilfe des Gravitationseinschlusses von Materie Energie mittels Fusion frei, die sie dann in das Sonnensystem abstrahlt. Die spektroskopische Analyse zeigt, dass die Verteilung dieser Energie sehr gut der Verteilung eines Planck'schen - oder auch "Schwarzen" - Strahlers mit einer Temeratur von 5700K und einem Intensitätsmaximum bei 500 nm (grün) entspricht. In diesem Projekt soll versucht werden, ein Spektrum der Sonne aufzunehmen und mit irdischen Lichtquellen zu vergleichen. Viele interessante Fragestellungen können dabei geklärt werden, wie z.B. warum Blätter grün sind? Oder wo hat das menschliche Auge die größte spektrale Empfindlichkeit? (Bild: Sonnenspektrum, Quelle: Wikipedia.de)