Wenn der Schatten wellig wird


Wenn Licht durch eine Öffnung muss, die mit seiner Wellenlänge vergleichbar ist, treten Beugungs-Phänomene auf. Eine scharfe Kante zeigt plötzlich unscharfe Wellenmuster, ein enger Spalt gibt ein unscharfes Bild. Die genaue Analyse dieser Bilder zeigt, dass sie Informationen über das Objekt, welches die Welle passiert hat, enthalten. Es ist also möglich, durch Messen eines sogenannten Beugungsbildes auf die Größe des Objektes zurückzuschließen. (Foto: Beugungsmuster eines rechteckigen Spaltes, Quelle: Wikipedia.de)

Plasma-Spektroskopie



Plasmen sind im Universum allgegenwärtig. 99% der bekannten Matierie (also ohne Dunkle Materie) befindet sich in diesem Aggregatzustand hoher Temperatur. Weil unter diesen Bedingungen Plasmen leuchten (die Sonne zum Beispiel), bietet die optische Spektroskopie, also die Analyse des von Sternen, Galaxien etc. ausgestrahlten Lichtes, eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Analyse dieser eigentlich unerreichbaren Objekte.

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Thermographie


Der Mensch ist mit seinen eigenen Sensoren für elektromagnetische Wellen, den Augen, auf den winzigen Bereich des "sichtbaren" Lichtes von 400 bis 700 nm eingeschränkt. Mit der Haut kann er zudem "Wärmestrahlung", also fernes Infrarot, spüren. Seit jeher ist der Mensch bemüht, seine Sinne durch Technik zu erweitern. Ein besonderes interessante und anschauliche Erweiterung der menschlichen Sinne ist eine Wärmebildkamera. In dem Projekt werden mit Hilfe einer solchen Kamera die Möglichkeiten der erweiterten Wahrnehmung untersucht. Dabei ergeben sich auch neue physikalische Untersuchungsmethoden.

Alles Logisch !?



Die digitale Revolution hat unsere Welt in den letzten 20 Jahren völlig umgekrempelt. Geräte sind garade noch so groß, dass man sie bedienen kann, Telefone können fast alles, sogar telefonieren... Wie ist dies möglich? Wie funktioniert Digital eigentlich? Diese Frage soll beantwortet werden, indem wir ein Logikarray programmieren. Klingt schwierig, ist aber ganz einfach und das sogar ohne Computerkenntnisse oder gar Programmiererfahrung. Wir gehen einfach ganz logisch vor und finden heraus, was man mit Nullen und Einsen so machen kann.

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Staub im Plasma


Staubige Plasmen sind eine spezielle Form von Plasmen. Ein Plasma selbst ist Materie im 4. Aggregatzustand. Materie erreicht diesen Zustand, indem man sie erwärmt und diese dann von fest nach flüssig, gasförmig und schließlich in den Plasmazustand übergeht. Die Sonne, aber auch Schweißgeräte und das leuchtende Gas in Leuchtstoffröhren befinden sich im Plasmazustand. Wenn im Plasma kleine Stücke von fester Materie zu finden sind, entsteht ein staubiges Plasma. Es können interessante Phänomene beobachtet und untersucht werden. Dazu kann eine einfache Web-Cam verwendet werden.